Sanitätshäuser (kein Notdienst) in Dortmund Innenstadt

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Die Sanitätshäuser (kein Notdienst)

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Sanitätshaus...

...als Gesundheitsshop

Ein Sanitätshaus bietet Ihnen eine große Auswahl an Gesundheitsprodukten und dazugehörige Dienstleistungen. Ebenso gehören Rehabilitationstechnik (REHA) und Orthopädietechnik ins Angebot eines Sanitätshauses.
Die Begriffe „Sanitas” ist lateinisch und bedeutet Gesundheit. Demnach ist ein Sanitätshaus ein „Gesundheitshaus“, trotzdem bringen die meisten ein Sanitätshaus nur mit Krankheit in Verbindung.
Die Haupttätigkeit des Sanitätshauses liegt bei der Hilfsmittelversorgung in den Bereichen Kompressionstherapie, Brustprothetik, Stützmieder, Bandagen, Einlegesohlen und Gehhilfen. Des Weiteren gehören traditionell die Hilfsmittel für die Krankenpflege, Inkontinenzartikel, Blutdruckmessgeräte etc. in den Leistungskatalog.
Ein gutes Sanitätshaus fertigt unter anderem Prothesen, Einlagen und Bandagen aller Art an. Diese Sanitätshäuser verfügen über eine eigenen Orthopädietechnik- und Reha Abteilung. Neben individuell gefertigte Orthesen und Prothesen stehen häufig auch Rollstühle, Pflegebetten, Scooter Elektromobile, Schiebehilfen, Patientenlifter, Badewannenlifter, Rollatoren, Gehhilfen, Sauerstoffgeräte und Hilfen für Bad und WC im Leistungsangebot eines Sanitätshauses.

...nicht nur für Senioren ein “Gesundheitshaus”

Um sich den aktuellen Wünschen der Kunden anzupassen werden in einem modernen Sanitätshaus nicht mehr nur Reha-Mittel und Bandagen angeboten. Fitness und Wellness sind schon seit einigen Jahren nicht mehr aus der Gesundheitsbranche wegzudenken. Viele altbekannte Therapiemittel wie Gymnastikbälle, Bodybänder, Ballkissen werden heute mehr denn je dazu benutzt, fit zu werden oder zu bleiben.
Der Wellnessbereich ist zugegebenermaßen ein weiteres Feld, hier hinein kann so ziemlich alles fallen, was dem Menschen Wohlbehagen bereitet. Aber auch hier kann man im Sanitätshaus fündig werden, seien es pflegende Cremes und Lotionen, Nahrungsergänzungsmittel oder auch schöne Wäsche.

Woran Sie im Allgemeinen ein gutes Sanitätshaus erkennen:

Der erste Eindruck und das Geschäftsumfeld:

Leichte Auffindbarkeit /Erreichbarkeit des Geschäftes Die Parkplatzsituation ist komfortabel (am besten direkt vor dem Geschäft) Schaufenstergestaltung soll einladen.

Wie ist die Atmosphäre:

Erscheinungsbild des Verkaufsraumes ist sauber und aufgeräumt. Die Begrüßung im allgemeinen beim Betreten ist freundlich. Wartezeiten sind kurz und eine Wartezone mit Sitzgelegenheiten vorhanden. Das Beratungsumfeld sollte auch separate Räume beinhalten (für diskrete Beratungsgespräche).

Mitarbeiter:

sind freundlich, zeigen Engagement und sind aufmerksam. Sprache und Ausdrucksweise ist sehr gut. Erscheinungsbild (Kleidung) ist ordentlich und Einheitlich. Gesprächsführung sollte sich nach dem Kunden orientieren, Besitzen Fachkompetenz um gut beraten zu können.

Kassenabwicklung:

Schnelle Zahlungsabwicklung (Bar oder EC sind Standard) und Warenübergabe. Individuelles Infomaterial sollte für den Kunden bereitgehalten werden. Freundliche Verabschiedung (bei Behinderungen die Tür aufhalten oder zum Auto geleiten)

In Deutschland werden Sanitätshäuser in drei Gruppen unterteilt:

Gruppe 1

Abgabe von handwerklich individuell gefertigten Hilfsmitteln, bei denen die handwerkliche Leistung den überwiegenden Teil des Hilfsmittels darstellt und industriell gefertigten Hilfsmitteln.

Gruppe 2

Abgabe aller sonstigen Hilfsmittel ohne zusätzliche handwerkliche Zurichtung. Produkte, die zur Mobilisation eines Pflegebedürftigen beitragen, wie beispielsweise Rollatoren, können dort erworben werden.

Gruppe 3

Abgabe von Geräten zur Eigenbehandlung des Patienten.